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Geschichten

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Kräuter: Genuss aus dem Garten

Schnuppern, schmecken, schauen und staunen: Kräuter- oder Küchengärten sind sinnliche Erlebnisse. In den Schaugärten lernen Sie nicht nur die Vielfalt an Kräutern kennen, sondern auch jene Menschen, die diese Fülle bewahren und selbst in der Küche verarbeiten.

Einer der unauffälligsten Bereiche in jedem Garten ist zugleich einer der spannendsten, vielfältigsten und (ver)kostbarsten: Kräutergärten können zwar nicht mit derselben Farbenpracht wie reine Blumenrabatte aufwarten, verzaubern dafür aber Nase und Gaumen. Das samtige Blatt der Apfelminze fühlen, daran reiben und den fein-würzigen Duft einatmen, anschließend das erfrischende Menthol schmecken: Kräutergärten sind wahre Sinnesschulen, kulinarische Schatzkammern und duftende Mosaike.

Die beste Zeit für einen Besuch im Kräutergarten ist von Mai bis Juli: Da duftet es nämlich betörend, und Kräuter wie Oregano, Lavendel, Kapuzinerkresse oder Salbei verwandeln den Garten in ein zart blühendes Potpourri. Unbedingt merken sollte man sich auch den 15. August! Zu Mariä Himmelfahrt werden z. B. im Sonnentor Erlebnis in Sprögnitz, im Nationalpark Thayatal und in den Kittenberger Erlebnisgärten große Kräuterfeste abgehalten.

 

Vielfalt der Kräuter

Neben den altbekannten Klassikern wie Petersilie, Schnittlauch oder Dille findet sich in den Schaugärten in Niederösterreich, Südmähren und Vysocina auch ein unvergleichlicher Reichtum anderer Kräuter. Manche Kräuter sind vielleicht in Vergessenheit geraten (z.B. Borretsch, Pimpinelle oder Ysop), andere werden gar nicht als Küchenkräuter wahrgenommen (etwa Giersch oder Brennessel), und eine dritte Gruppe ist nicht nur in unseren Küchen, sondern auch Gärten sehr exotisch (wie Zitronenverbene oder Asant).

 

Vielfalt der Gärten

Präsentiert wird die Vielfalt übrigens auch sehr unterschiedlich. Überall wird das Thema auf eine andere, spannende Art aufbereitet. Historische Kräutergärten gibt es auf Stift Geras, idealtypische Bauerngärten im Museumsdorf Niedersulz oder im südmährischen Dorfmuseum in Strážnice, Hildegard-Gärten auf Stift Zwettl und bei Sonnentor Čejkovice. Speziell arrangierte Sinnesgärten, in denen man sich riechend und tastend fortbewegt, sind in der Blaník-Ritter-Höhle zu erkunden. Wahre Fundgruben für die Anlage von Küchen- oder Kräutergärten im eigenen Garten sind viele weitere Schaugärten – Kräuterspiralen, Kräuterrassen oder Kräuterpfade geben mannigfaltige Inspiration!

 

Kräuter genießen

Mancherorts kann man die Kräutervielfalt besichtigen und auch gleich vor Ort genießen, etwa in der Gartenküche im Arche Noah Schaugarten in Schiltern, im Bio-Kräuterlandgasthaus „anno 1920“ in Etsdorf oder im Bio-Gasthaus Leibspeis’ beim Kräuterspezialisten Sonnentor in Sprögnitz. Im Wildkräuterhotel Steinschalerhof in Rabenstein beweist das Küchenteam, dass „Unkräuter“ gut schmecken können, ebenso im Naturschaugarten Kamenná werden Besucher mit „essbarem Unkraut“ überrascht. Arche Noah, Wildkräuterhotel Steinschalerhof und Sonnentor bieten zudem Führungen, Kochkurse oder Workshops an, bei denen die Verwendung der Kräuter nahegebracht wird.

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